Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um künstliche Zahnwurzel aus Titan, die als Ersatz für die Zahnwurzel eines fehlenden natürlichen Zahnes dient. Das Implantat wird in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt, heilt in den Knochen ein und dient als Verankerung für den Zahnersatz. Die Einheilzeit beträgt zwischen 2 bis 6 Monaten. In Ausnahmefällen kann sogar eine sofortige Versorgung der Implantate erfolgen. Schauen Sie dafür einmal unter dem Link "Zähne in einer Stunde" nach.

| 1 - Krone |
| 2 - Zahnfleisch |
| 3 - Zahnimplantat |
| 4 - Zahnwurzel |
| 5 - Kieferknochen |
Welche Vorteile haben Implantate gegenüber normalem Zahnersatz:
Erhalt natürlicher Zähne:
Bei konventionellen Versorgungen müssen die zwei Zähne neben einer Lücke abgeschliffen werden, um die Brücke einsetzen zu können. Dadurch können Folgeschäden an diesen Zähnen auftreten. Bei Zahnimplantaten kann häufig auf eine Anpassung gesunder Zähne verzichtet werden.
Permanente Lösung:
Sie müssen sich keine Sorgen um herausnehmbare Prothesen machen. Das Implantat ist stabil und angenehm zu tragen. Implantate werden seit ungefähr 40 Jahren verwendet. Mehr als 85 Prozent aller Implantate sind nach 15 Jahren noch in Funktion und können theoretisch ein Leben lang funktionstüchtig sein.
Essen nach Herzenslust:
Implantatgetragene Zahnversorgungen sind wie natürliche Zähne, da sie sicher im Kieferknochen verankert sind. Daher können Sie Ihr Lieblingsessen mit einem guten und sicheren Gefühl genießen.

Was erwartet Sie:
Operativer Eingriff:
Für Implantat-getragenen Zahnersatz ist mindestens ein chirurgischer Eingriff nötig. Mit einer örtlichen Betäubung ist dieser Eingriff aber schmerzlos durchführbar und die Beschwerden nach der Operation sind erstaunlicherweise sehr gering.
Knochenschwund:
Nicht in jedem Fall ist ausreichend Knochen für das Setzen eines Implantates vorhanden. Dennoch ist in vielen Fällen durch spezielle Techniken zur Konditionierung des Restknochens oder durch einen Knochenaufbau eine Versorgung mit Implantaten möglich.
Kosten:
Implantate sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten für den chirurgischen Eingriff müssen Sie selbst tragen. Die Kosten für den Zahnaufbau werden zwar zum Teil von Ihrer Krankenkasse übernommen. Den größten Teil müssen Sie aber ebenfalls übernehmen.